Geschichte der Schießgruppe Hovestadt-Nordwald

 

Am 25. April 1970 fand im Gasthaus Ziegler eine außerordentliche Schützenversammlung statt.

Hauptpunkt der Tagesordnung war die Gründung einer Schießgruppe, denn noch in diesem Jahr sollte in der damals gebildeten Gemeinde Lippetal ein Pokalschießen stattfinden. Als erste Schießwarte wählte die Versammlung Johannes Mester und Hermann Hunecke. In der Versammlung selbst trugen sich sofort weitere vierzehn Interessenten in die neue Mitgliederliste der Schießgruppe ein.

Heute besteht die Schießgruppe aus 45 Mitgliedern, hiervon sind 35 aktiv.

Am 02. August 1970 wählte die nächste Schützenversammlung den ersten Vorstand. Er bestand aus:

Johannes Mester - 1. Vorsitzender

Alfred Loesmann - 2. Vorsitzender und Sozailwart

Ferdinand Ziegler jun. - Schriftführer und Kassierer

Das große Interesse am Schießsport wurde daran deutlich, dass bereits zwei Jahre nach der Gründung die Mitgliederzahl auf 18 anstieg und schon vier Gewehre vorhanden waren. Weil immer mehr Jugendliche Interesse zeigten, gründete man im Jahre 1984 eine Luftgewehrgruppe, die ihre Übungen im Albertussaal durchführte. Da aber im Saal immer mehr Veranstaltungen stattfanden, machte einige Mitglieder den Vorschlag, einen eigenen Luftgewehr-Schießstand zu bauen. Im Jahre 1987 konnte dieser Vorschlag in die Tat umgesetzt werden, als Johannes Mester eine ehemalige Baubude in ausreichender Größe erwerben konnte. Das Gelände dazu stellte die Gemeinde Lippetal im Löttenkamp zur Verfügung.

Die Schießgruppenmitglieder leisteten mehr als 2500 Arbeitsstunden, ehe die Schießanlage am 20. Juni 1987 offiziell eingeweiht werden konnte.